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Feldfrüchte

Sinnend geh ich durch den Garten,
still gedeiht er hinterm Haus;
Suppenkräuter, hundert Arten,
Bauernblumen, bunter Strauß.
Petersilie und Tomaten,
eine Bohnengalerie
ganz besonders ist geraten
der beliebte Sellerie.
Ja, und hier –? Ein kleines Wieschen?
Da wächst in der Erde leis
das bescheidene Radieschen:
außen, rot und innen weiß.


Sinnend geh ich durch den Garten
unsrer deutschen Politik;
Suppenkohl in allen Arten
im Kompost der Republik.
Bonzen, Brillen, Gehberockte,
Parlamentsroutinendreh …
Ja, und hier –? Die ganz verbockte
liebe gute SPD.
Hermann Müller, Hilferlieschen
blüh’n so harmlos, doof und leis
wie bescheidene Radieschen:
außen rot und innen weiß.

Kurt Tucholsky (1928) Feldfrüchte in Mit 5 PS, Berlin, Rowohlt

 

Der leuchtende Kürbis

Hier kann man den leuchtend gelben Rouge vif d’Etampes in seinem Frühstadium im Juli erblicken. Er hat seine Farbe bis Halloween in rot geändert.

Spätestens bis zu diesem Zeitpunkt sollte man ihn ernten und daraus zum Beispiel eine tolle Kürbissuppe machen.

Rezept für eine Kürbissuppe:

  1. Zwiebeln, Karotten und Kartoffeln schälen und würfeln.
  2. Kürbis vorbereiten indem man ihn teilt, Kerne entfernt und grob raspelt. Die Schale kann man auch dran lassen, weil es ein Hokkaido-Kürbis ist.
  3. Nun Zwiebelwürfel mit Butter anbraten, das weitere Gemüse dazugeben und leicht anbraten. Wasser dazugeben und 25 Minuten leicht köcheln lassen.
  4. Mit Mixstab pürieren.
  5. Mit Salz, Pfeffer, Muskat abschmecken eine Prise Zucker dazugeben.
  6. Erst am Ende die Sahne dazugeben.
  7. Auf Teller geben und vor dem Servieren einen Esslöffel Sahne sowie etwas Petersilie als Dekoration darüber geben.

Zutaten:
1 kg Hokkaido
500 g Kartoffeln
150 g Karotten
2 große Zwiebeln
50 g Butter zum Anbraten
125 ml Sahne
Petersilie als Deko
Salz, Pfeffer, Muskat, Zucker

Karotten kann man sogar ganz einfach selber ziehen!

Man kann Karotten nicht nur im Supermarkt bekommen, sondern auch aus dem Garten oder Balkon. Und das sogar sehr einfach.

So geht es Beispielsweise:

  1. Natürlich erstmal Karottensamen besorgen. ( Zum Beispiel die Sorte Narbonne)
  2.  Den Untergrund, in den man säen möchte, leicht auflockern und wässern.
  3. Die Samen nun mit der maximalen Saattiefe von 1 cm  in die Erde setzen (Am besten ab März bis April, aber abhängig von der Sorte)
  4. Jetzt heißt es abwarten und Gießen nicht vergessen.
  5. Ernte spätestens Im August bis September.  Befallene oder welche mit schwarzen Stellen entfernen.
  6. Danach noch gründlich Waschen und dann genießen!